Praktiker. Kein Evangelist. Und warum das hier existiert.
Ich bin 2012 in den Online-Marketing-Topf gefallen – E-Commerce, Performance-Marketing, SEO. Irgendwann kam KI dazu. Nicht weil ich dachte, das wird groß. Sondern weil es meine Arbeit leise und stetig verändert hat.
Heute arbeite ich bei klartxt mit einem immer größer werdenden Fokus auf Prompt- und Context-Engineering, KI-Agenten und die Automatisierung von Agenturprozessen. Was ich dort täglich anwende, landet hier – ungefiltert, mit Meinung, ohne Verkaufsabsicht.
Was ich konkret tue
Kein Demo-Niveau. Ich meine: echte Projekte, echte Prozesse.
Beispiel: Für einen Automobilhändler im Premium-Segment haben wir eine komplette Website-Strategie mit generativer KI entwickelt und umgesetzt – Personas, Zielgruppenanalyse, Tonalität, Content-Planung, SEO- und GEO-Struktur. Alles in einem durchgängigen Workflow, nicht als Einzelmaßnahmen. Das Ergebnis ist live. Und es funktioniert.
Die Grundlage dafür war kein KI-Tool das auf einen Knopfdruck eine Website ausspuckt – sondern ein strukturierter Prozess in dem KI an den richtigen Stellen die richtige Arbeit übernimmt. Das ist der Unterschied zwischen KI ausprobieren und KI implementieren. Genau darum geht es mir hier.
Wo ich konkrete Projekte erwähne, sind Namen und Details anonymisiert – nicht weil die Ergebnisse nicht für sich sprechen, sondern weil Diskretion zur Arbeit dazugehört. Was ich schreibe, kommt trotzdem aus echten Prozessen, nicht aus der Theorie.
Ein Teil dessen, was hier erscheint – die wöchentlichen Picks, Einschätzungen zu Tools und Modellen – ist schlicht das, was ich ohnehin verfolge. Wer in Agenturen und KMU-Projekten täglich mit KI arbeitet, entwickelt ein Gespür dafür, was relevant ist und was Lärm. Das teile ich hier.
Wofür dieser Blog steht
t01.li ist kein Nachrichtenkanal und kein Tutorial-Friedhof. Es ist ein Arbeitsjournal – für Menschen, die wissen wollen, was generative KI im echten Einsatz taugt, was maßlos überschätzt wird, und wo die Grenze zwischen Versprechen und Realität liegt.
Ich schreibe für zwei Lesende: den Entscheidern, die wissen möchten, ob und wie KI ihre Prozesse verändert – und die Praktiker, die wissen wollen, wie genau. Manchmal im selben Artikel.
Was du hier nicht findest: Jubelmeldungen über neue Modelle und unreflektierte Hype-Übernahme.
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